Freiwillige Feuerwehr

Mönchhagen

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Fragen rund um die Feuerwehr

Auf dieser Seite möchten wir gerne einige Ihrer Fragen zum Thema Feuerwehr beantworten. Sollten Sie Ihre Frage hier noch nicht finden, so nutzen Sie bitte unser Kontaktformular oder schreiben Sie uns eine E-Mail.

Fragen

Ich kann leider nicht mithelfen, ich versteh ja nichts davon!

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Was passiert, wenn ich die 112 anrufe?

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Wie oft hat jedes Mitglied der Feuerwehr Bereitschaft?

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Muss ich den Einsatz bezahlen, wenn ich die Feuerwehr alarmiere?

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Wozu brauchen wir eine eigene Feuerwehr? Wenn ich 112 wähle, kommt doch die Berufs­feuer­wehr aus Rostock.

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Ich kann leider nicht mithelfen, ich versteh ja nichts davon!

Falsch! Fast jeder kann bei der Feuerwehr mitmachen – lediglich medizinische Gründe können gelegentlich dagegen sprechen. Selbstverständlich können Frauen genauso gut Mitglied werden wie Männer, trotzdem haben wir leider immer noch zu wenige Kameradinnen. Wenn Sie nichts von der Arbeit der Feuerwehr verstehen, braucht Sie das nicht abzuschrecken (niemand wird als Feuerwehrfrau oder -mann geboren). Die notwendige Ausbildung wird im Laufe der Zeit in Zusammenarbeit von Feuerwehr und Landkreis vermittelt. Führungskräfte werden an der Landesfeuerwehrschule ausgebildet, alles natürlich kostenfrei!
Es spricht auch keinesfalls gegen eine Mitarbeit, wenn Sie aus beruflichen Gründen tagsüber nicht in Mönchhagen (bzw. in Ihrer Gemeinde) erreichbar sind. Das geht vielen von uns so. Auch Schichtdienst ist kein Hinderungsgrund – im Gegenteil, da Sie dann zumindest zeitweise auch tagsüber vor Ort sind.
Es erwarten Sie interessante technische Aufgaben und Geräte sowie ein ausgeprägtes Gemeinschaftsgefühl, wo auch privat jeder jedem hilft – und nicht zuletzt auch die Gewissheit, etwas Sinnvolles zu tun.

Kommen Sie zu uns, wir brauchen Sie und freuen uns auf neue Kameradinnen und Kameraden!

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Was passiert, wenn ich die 112 anrufe?

Es meldet sich die Einsatzleitstelle des Landkreises. Zunächst werden Ihnen dann eine Reihe von Fragen gestellt (was ist passiert, wo, wann, wie viele Verletzte, …). Diese sollten Sie ruhig und knapp beantworten. Nicht gleich wieder auflegen, vielleicht gibt es noch Nachfragen.
Nachdem Ihr Notruf aufgenommen wurde, wird Alarm ausgelöst. Dieser erreicht die jeweiligen Feuerwehrmitglieder per Funkmeldeempfänger und/oder Sirene. In der Nacht müssen diese dann aufstehen, sich anziehen und zum Gerätehaus fahren. Dort umziehen, ins Fahrzeug steigen und zum Einsatzort fahren. Das alles kann insgesamt leicht 15–20 Minuten dauern.
Am Einsatzort sollten Sie das erste Fahrzeug an der Straße empfangen und den Einsatzleiter in die Situation einweisen. Auch er wird einige Fragen an Sie haben. Erst danach ist Ihre Aufgabe zu Ende.

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Wie oft hat jedes Mitglied der Feuerwehr Bereitschaft?

Immer! Theoretisch könnten Bereitschaftspläne aufgestellt werden, aber in der Praxis gibt es dafür viel zu wenig Leute, sodass immer alle alarmiert werden. Dies erfolgt in der Hoffnung, dass dann ausreichend Einsatzkräfte zusammenkommen. Es fehlen immer einige (krank, Urlaub, einkaufen, zur Arbeit in Rostock, …). In Mönchhagen schwankt die Anzahl verfügbarer Feuerwehrleute zwischen 3 und 15, je nach Tageszeit. Insbesondere tagsüber sind nur wenige Leute vor Ort. Dann werden meistens die Feuerwehren aus mehreren Gemeinden gleichzeitig alarmiert, damit insgesamt genug Einsatzkräfte zusammenkommen (beispielsweise 2 aus Bentwisch, 3 aus Mönchhagen, 5 aus Rövershagen). Im allergrößten Notfall ist es sogar möglich, das der Einsatzleiter umstehende Passanten zu Hilfsarbeiten verpflichtet.

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Muss ich den Einsatz bezahlen, wenn ich die Feuerwehr alarmiere?

Nein! Der Einsatz ist grundsätzlich kostenlos.
Anders ist die Situation, wenn böswillig falscher Alarm ausgelöst wird. Aber auch bei Brandstiftungen muss keinesfalls der Anrufer zahlen, sondern der Brandstifter (sofern man ihn denn fangen kann) oder die Allgemeinheit. Bei Einsätzen, die nicht der unmittelbaren Gefahrenabwehr dienen und auch von anderen übernommen werden könnten, kann unter Umständen eine Kostenpflicht entstehen (z. B., wenn die Schneelast auf einem Dach keine unmittelbare Gefahr darstellt und auch von einem Dachdecker beseitigt werden könnte).
Sollte sich nachträglich herausstellen, das eine Alarmierung nicht notwendig gewesen wäre, weil beispielsweise bloß die Grillparty beim Nachbarn zu ungewöhnlich starker Rauchentwicklung geführt hat, so ist das für den Anrufer natürlich ebenfalls kostenlos.
Also keine Angst: Lieber einmal zu oft als einmal zu wenig die 112 wählen. Die Feuerwehr nicht zu alarmieren, kann unter Umständen eine unterlassene Hilfeleistung darstellen.

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Wozu brauchen wir eine eigene Feuerwehr? Wenn ich 112 wähle, kommt doch die Berufs­feuer­wehr aus Rostock.

Nein! Für den Brand und Katastrophenschutz ist jede Gemeinde selbst verantwortlich.
Dafür unterhält sie eine in der Regel freiwillige Feuerwehr.
Diese ist für alle Einsätze auf dem Gemeindegebiet zuständig, auch für Verkehrsunfälle auf Bundesstraßen, Autobahnen, Zugunglücke etc. Sollte das nicht ausreichen gibt es Unterstützung von den Nachbarn im Amtsbereich (für die Feuerwehren gehört auch Graal-Müritz mit zum Amtsbereich „Rostocker Heide“).
Bei ungewöhnlich großen Schadensfällen kann darüber hinaus weitere Unterstützung aus Gemeinden des Landkreises Bad Doberan (Amt Carbäck, Sanitz, …) angefordert werden.
Die Berufsfeuerwehr Rostock spielt dabei allerdings keine Rolle. Die ist nur für das Stadtgebiet Rostock zuständig.

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