Freiwillige Feuerwehr Mönchhagen

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Ausflug der Wehrführer am 10. September 2011

Dieses Jahr ging es sportlich zu – wir machten eine Radtour von Bentwisch nach Blankenhagen. Hoffentlich lag es nicht an der geforderten Anstrengung, dass die Beteiligung eher gering war … Es wäre auch nicht wirklich eine Ausrede gewesen, denn Günther aus Bentwisch fuhr mit dem ELW hinterher, um die älteren und die „Radlahmen“ zu transportieren. Hannelore Baade war jedoch die Einzige, die diesen Service in Anspruch nahm. Heiner Baade ist natürlich mit dem Rad gefahren!
In Bentwisch ging es los – selbstredend erst nach einem zweiten Frühstück mit Würstchen.

Die nächste Station war dann Mönchhagen, aber auf dem Weg dahin gab es noch Wissenswertes – schließlich sollte auch der Kopf was zu tun haben. In Häschendorf lernten wir den Unterschied zwischen einem Weiher und einem Teich – ein Weiher ist ein natürliches Gewässer, ein Teich ist künstlich angelegt. Da der Teich in Häschendorf schon auf uralten Karten verzeichnet ist, ist er wahrscheinlich ein Weiher, weshalb er kein Löschteich sein kann, weshalb die Bestimmung, dass Löschteiche eingezäunt sein müssen, nicht anzuwenden ist. Weshalb der Teich in Häschendorf nun auch nur zur Straße hin einen Zaun hat, damit die rodelnden Kinder nicht hineinrasen.

Noch kurioser war der Zusammenhang zwischen der Meerforelle und dem demnächst kommenden neuen VW-Bus der FFw Mönchhagen, von dem wir an der Brücke zwischen Häschendorf und Mönchhagen erfuhren. Also: Weil die Meerforellen ihre Laichgebiete erreichen sollen, musste bei der Renaturierung des Peezer Baches das Wehr bei der Brücke abgebaut werden. Einer der Zwecke dieses Wehres war aber, eine Ölhavarie in der Ostsee zu verhindern. Wenn nämlich ein Leck in der nahegelegenen Ölpipeline (ja, bei Mönchhagen gibt es eine Ölpipeline) auftritt, muss man den Peezer Bach absperren können, damit er das Öl nicht ins Meer transportiert. Da das Wehr aber nun nicht mehr da ist und diese Aufgabe nicht mehr erfüllen kann, brauchte die FFw Mönchhagen Ölsperren, die in einem solchen Notfall im Peezer Bach eingesetzt werden können. Das kann die FFw aber nur, wenn sie die Dinger auch transportieren kann. Und dazu braucht sie eben den neuen Bus. Danke, liebe Meerforellen!

In Mönchhagen ging es dann erst mal noch am Gerätehaus vorbei, denn ein Besuch in Mönchhagen ohne die Eibe zu bewundern, geht natürlich gar nicht. Dann endlich gab es die verdiente Stärkung mit Brombeerschnecken und Schinken-Blätterteig-Röllchen.

In Rövershagen standen wir vor verschlossenen Türen, da sich aus dieser Wehr niemand an der Veranstaltung beteiligt hatte. Wolfgang Krotz ließ uns dann eine Ehrenrunde auf der 400-m-Bahn der Schule drehen, bevor wir zum Köhlerhof weiterfuhren. Dort war gerade eine Veranstaltung, die uns Gelegenheit gab, eine Pilzberatung mitzumachen und uns mit Brandzeichen zu üben.

Durch den Wald ging es dann nach Gelbensande, wo wir im alten Gerätehaus einige Bierspezialitäten probieren konnten. Danach besichtigten wir das noch im Bau befindliche neue Gerätehaus. Wir waren beeindruckt von der Großzügigkeit des Gebäudes.

Am Nachmittag erreichten wir schließlich Blankenhagen. Dort erfuhren wir, dass man Gemeindehäuser auch aus hölzernen Verpackungskisten von russischen Maschinen bauen kann und dass Blankenhagen in der alten Mühle mal eine kleine Sternwarte hatte.
Zum Abschluss bewirteten die Blankenhäger uns mit Gegrilltem und einem Rehbraten – es wurde noch ein sehr gemütlicher Abend, an dessen Ende die Mönchhäger ihre Räder in den Bentwischer Anhänger packten und sich nach Hause fahren ließen. Bis auf Thomas und Wiebke – als Hardcore-Radler fuhren die natürlich mit dem Rad nach Mönchhagen zurück.

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